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Ziele


Ziele von KomTra e.V.

Menschen mit schwerwiegenden und extremen Traumafolgen suchen therapeutische Hilfe und finden sie manchmal über Jahre nicht, weil sie

  • keine kassenzugelassenen Therapeut/innen finden, die in absehbarer Zeit einen Therapeiplatz frei haben (1 Jahr Wartezeit ist keine Seltenheit),
  • zu wenig Information besitzen, welche Therapieform sich für ihre Traumafolgen am besten eignet,
und weil Therapeut/innen und Ärzt/innen ganz im Allgemeinen oftmals viel
  • zu wenig Kenntnis über die Diagnose und Therapie schwerer und schwerster Traumatisierungen haben.

KomTra e.V. zählt zu den extremen Traumafolgen alle komplexen Posttraumatischen Belastungs- und dissoziativen Störungen.

Die Betroffenen bleiben in der Folge häufig sich selbst überlassen. Schwere Traumatisierungen können zudem, das zeigt die Erfahrung, als "Verarmungsrisiko" gelten, wenn die Folgen des Erlebten mit der Zeit zu sozialer Isolation, beruflichen Einbrüchen, Arbeitslosigkeit oder Frührente führen. Die Folge: Auch wenn in so mancher Privatpraxis die wertvolle Ressource Traumatherapie existiert, ist diese noch lange nicht für alle "Selbstzahler/innen" erschwinglich.

Hauptziel des weiter im Aufbau befindlichen Vereins KomTra e.V. ist es, Menschen mit komplexen Traumafolgen, die keine/n kassenzugelassenene/n Therapeutin und Therapeuten in einem angemessenen Zeitraum finden, bei der Suche nach traumatherapeutischer Begleitung u.a. mit Informationen zu unterstützen.

Ferner verfolgt KomTra e.V. langfristig das Ziel, durch die Einrichtung eines auf Spendengelder basierenden Therapiefonds Traumatherapie im Einzelfall finanziell unterstützen zu können.