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Aufgaben

 

Um Menschen mit komplexen Traumafolgen, die keine kassenzugelassenen Therapeutinnen und Therapeuten in einem angemessenen Zeitraum finden und finanziell bedürftig sind, unterstützen zu können, will KomTra e.V.

  • Informationen zu Trauma-Diagnosen, sowie zu häufigsten traumatherapeutischen Verfahren bereitstellen,
  • einen vom Vereinsvermögen getrennten und auf Spenden basierenden Therapiefonds einrichten (siehe "Unterstützung durch den Therapiefonds"), wobei Betroffene und Therapeut/innen für eine Förderung spezifische Kriterien erfüllen müssen (siehe "Unterstützung durch den Therapiefonds").
  • mit Hilfe von Fortbildungen, Broschüren und Informationsveranstaltungen Ärzte, Pädagogen, Therapeuten und Angestellte in sozialen Einrichtungen für das Phänomen "komplexe Traumatisierung" sensibilisieren und
  • einen Beratungsservice installieren, der bei der Diagnose von (komplexen) Tramafolgestörungen hilft und Betroffene bei der Suche nach qualifizierten Therapeutinnen und Therapeuten mit Informationen und Hinweisen unterstützt.

Außerdem möchte KomTra e.V. 

  • für einen differenzierten Umgang mit den Begriffen "Trauma" - "Komplextrauma" eintreten: Bisher handelt es sich bei dem Begriff "Traumatherapie" um einen Sammelbegriff für die unterschiedlichsten therapeutischen Richtungen und Ansätze, der nicht zwischen angebotener Therapie, Folgen und dem Ausmaß der Traumatisierung unterscheidet. Oftmals sorgt dies für Verwirrung bei Betroffenen, die auf der Suche nach Hilfe sind. Eine differenziertere Bestimmung des Begriffs "Traumatherapie" könnte es den Betroffenen leichter machen, sich die für sie angemessene therapeutische Unterstützung zu suchen
  • die Auswirkungen (komplexer) Traumatisierung auf Alltag, Beruf, Familie und Partnerschaft erforschen,
  • den Austausch unter Therapeuten, Betroffenen und deren Angehörigen fördern und
  • mit regionalen Organisationen, wie dem Arbeitskreis Leben Reutlingen/Tübingen e.V., Frauen helfen Frauen e.V., Wildwasser Stuttgart e.V. und anderen mehr kooperieren.